Kaufnebenkosten in Österreich: Womit Käufer rechnen müssen
Der Kaufpreis ist nicht alles: Beim Immobilienkauf in Österreich kommen rund 10 % Nebenkosten dazu. Wer das früh einplant, vermeidet Überraschungen bei der Finanzierung.
Beim Immobilienkauf in Österreich kommen Nebenkosten von rund 10 % der Kaufsumme dazu. Hier der Überblick.
Die Posten im Einzelnen
| Position | Höhe (Richtwert) |
|---|---|
| Grunderwerbsteuer | 3,5 % des Kaufpreises |
| Grundbuch-Eintragungsgebühr | 1,1 % des Kaufpreises |
| Vertragserrichtung / Notar / Anwalt | ca. 1–3 % zzgl. USt |
| Maklerprovision (falls Makler) | bis zu 3 % zzgl. 20 % USt |
| Pfandrechts-Eintragung (bei Kredit) | 1,2 % der Pfandsumme |
Warum die Nebenkosten zur Finanzierung gehören
Banken finanzieren in der Regel den Kaufpreis, nicht die Nebenkosten. Die rund 10 % müssen also meist aus Eigenmitteln kommen. Ein realistischer Finanzierungsplan rechnet sie von Anfang an mit — unser Team von IMMOXX. Finance vergleicht dafür die Konditionen von rund 100 Banken.
Wer zahlt was?
Die Kaufnebenkosten trägt grundsätzlich die kaufende Seite. Die verkaufende Seite trägt eigene Kosten wie den Energieausweis und ggf. die Immobilienertragsteuer. Das Bestellerprinzip seit 1. Juli 2023 betrifft nur die Vermietung.
Tipp: Nebenkosten vor der Besichtigung kennen
Kennen Sie Ihren Gesamtrahmen — Kaufpreis plus Nebenkosten plus Finanzierungskosten — bevor Sie sich in ein Objekt verlieben. Alle aktuellen Objekte finden Sie mit Preisfilter.